Höranlagen

Offizieller Standard

Die Norm SIA 500 „Hindernisfreie Bauten“ legt den offiziellen Standard in der Schweiz fest. Darin sind die zu erfüllenden Mindestanforderungen aufgeführt.

Im Zusammenhang für hörbehindertengerechtes Bauen wird darin auf weitere Normen wie z. B. die Norm SIA 181, SN EN 600268-16 (Raumakustik) oder SN EN 60118-4 (Induktive Anlagen) etc. verwiesen.

Wir haben uns mit den einschlägigen Gesetzen und Normen auseinandergesetzt und beraten Sie gerne, falls Sie Unsicherheiten über die Notwendigkeit und Anforderungen von hörbehinderten-gerechten Anlagen haben. info@gleichcom.ch oder 041 783 00 80

Gesetzliche Grundlagen

Bund:              Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG)

Kanton:           Verfassung, Raumplanungs-, Bau- und Strassenbaugesetzt

Gemeinde:      Bauordnung

Geltungsbereich

Das BehiG gilt für öffentlich zugängliche Bauten und Anlagen, Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs, Gebäude mit mehr als 50 Arbeitsplätze und Wohnbauten mit mehr als 8 Wohnungen, Aus- und Weiterbildung.

 

Arten von Höranlagen

In Bezug auf die Übertragungsarten werden die Anlagen in vier verschiedene Typen unterteilt:

•    Induktive Höranlagen
•    Infrarot-Anlagen
•    FM-Anlagen
•    WLAN-Anlagen

Welches die zweckmässigste Übertragungsart darstellt, muss situativ und je nach Anforderungen bestimmt werden. Gemäss Norm SIA 500 sind aber vorzugsweise Anlagen mit induktiver Übertragung auszuführen.

Gerne beraten wir Sie im Zusammenhang mit der Auswahl der für Sie optimalsten und den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Anlage. info@gleichcom.ch oder 041 783 00 80

 

 

Induktive Höranlagen

Die Sprache oder Musik wird über ein elektromagnetisches Feld übertragen. Dafür wird im Raum (meist im Boden) ein Kabel oder ein Kabelsystem verlegt. Darum spricht man auch von Ringschleifen oder Induktionsschleifen.

Die Signale werden über ein Mikrofon und einem speziellen Verstärker über die Induktionsleitung in ein Magnetfeld umgewandelt. Die Induktionsempfangsspule (Telefonspule) im Hörgerät wandelt das Magnetfeld wieder in ein elektrisches Signal um. Über das Hörgerät bzw. Implantat wird so ein Sprachsignal erzeugt das frei von Hall, Echos und Nebengeräuschen ist.

Träger von Hörgeräten mit integrierter Telefonspule oder Implantaten brauchen dafür keine Zusatzgeräte.

Vorteile für den Anlagebetreiber

 Nachteile für den Anlagebetreiber

Der Einbau einer Induktionsanlage muss frühzeitig geplant und abgeklärt werden. Auch der Einbau der Ringschleife muss überwacht werden.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Vorabklärung, Planung und Ausführung der Anlage. Mit einer, nach den Vorgaben der Norm SN EN 60118-4, durchgeführten Messung mit Messprotokoll runden wir unsere Dienstleistung im Zusammenhang mit dem Einbau einer Höranlage ab. Selbstverständlich wird das von Ihnen eingesetzte Personal für den Betrieb durch uns geschult.

 

Infrarot-Anlage

Die Übertragung der Tonsignale werden drahtlos mittels Infrarot-Lichtstrahlen übertragen. Dafür werden die Signale über ein Mikrofon an spezielle Sender übertragen, welche die Signale in Infrarotstrahlen umwandeln. Die Empfänger wandeln die Infrarotsignale wieder in ein elektrisches Signal um. Die Übertragung auf die Hörgeräte wird entweder mittels einer Induktionshalsschleife, einem Kabel, einem Kopfhörer oder z.B. über Bluetooth sichergestellt.

Vorteile für den Anlagebetreiber

 Nachteile für den Anlagebetreiber

Wir unterstützen Sie gerne bei der Vorabklärung, Planung und Ausführung der Anlage.

Mit einer, nach den Vorgaben der Norm SN EN 60118-4, durchgeführten Messung mit Messprotokoll runden wir unsere Dienstleistung im Zusammenhang mit dem Einbau einer Höranlage ab. Selbstverständlich wird das von Ihnen eingesetzte Personal für den Betrieb durch uns geschult.

FM-Anlagen

Tonsignale werden drahtlos mittels Funkwellen von einem Sendegerät zu den Empfängern übertragen. Die Übertragung auf die Hörgeräte wird entweder mittels einer Induktionshalsschleife, einem Kopfhörer, einem Kabel oder z.B. über Bluetooth sichergestellt.

Die Anlagen können fest verbaut oder mobile eingesetzt werden.

Vorteile für den Anlagebetreiber

Nachteile für den Anlagebetreiber

Wir unterstützen Sie gerne bei der Vorabklärung, Planung und Ausführung der Anlage.

Mit einer, nach den Vorgaben der Norm SN EN 60118-4, durchgeführten Messung mit Messprotokoll runden wir unsere Dienstleistung im Zusammenhang mit dem Einbau einer Höranlage ab. Selbstverständlich wird das von Ihnen eingesetzte Personal für den Betrieb durch uns geschult.

 

WLAN-Anlagen

Bei einer WLAN-Anlage werden die Signale über einen Router auf die Empfangsgeräte übermittelt.

Als Empfangsgerät wird ein Smartphone oder ein auf WLAN-basierter Empfänger (z.B. I-Pod touch) benötigt. Die Übertragung auf die Hörgeräte wird entweder mittels einer Induktions-halsschleife, einem Kabel, einem Kopfhörer oder z.B. über Bluetooth sichergestellt.

Vorteile für den Anlagebetreiber

Nachteile für den Anlagebetreiber

Wir unterstützen Sie gerne bei der Vorabklärung, Planung und Ausführung der Anlage.

Mit einer, nach den Vorgaben der Norm SN EN 60118-4, durchgeführten Messung mit Messprotokoll runden wir unsere Dienstleistung im Zusammenhang mit dem Einbau einer Höranlage ab. Selbstverständlich wird das von Ihnen eingesetzte Personal für den Betrieb durch uns geschult.

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    Oliver Fürthaler                     Martin Ulmer